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Ulm geht in die Verlängerung:

6 neue Straßenbahnen

Unsere Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Ulm begann bereits im Sommer 2015. Wir wurden für eine fertigungsbegleitende Baubetreuung sowie als sachkundige Person gemäß §5 BOStrab beauftragt. Darauf folgten 60 Rohbauprüfungen durch unsere Schweißfachingenieure, diverse Prüfungen des Korrosionsschutzes sowie final 12 Werksprüfungen zusammen mit der SWU.

Damit noch nicht genug! Nach der Lieferung durften wir die Flotte noch mehrfach eingehend betrachten: in einer dezidierten Prüfung wurde akribisch überprüft, ob alle vertraglich festgelegten Anforderungen auch wirklich erfüllt wurden. Stimmt der Abstand der Sitze zueinander, werden die Beschleunigungswerte eingehalten etc. – in Summe reichlich 1.000 Prüfpunkte.

Kurze Zeit später wurde unser Auftrag erneut verlängert: weil die Scheiben in das Fahrzeug eingeklebt sind, müssen einige besondere Anforderungen an Personal, Werkstatt und Prozess erfüllt werden. Nur so ist die Sicherheit der Verklebungen gewährleistet. Hierbei unterstützen wir die SWU mit unserem Klebfachingenieur bis heute.

Als die SWU 2020 sechs Optionsfahrzeuge orderten, konnten wir uns wenig später auch wieder über eine Bestellung freuen. Nach umfangreichen Vorbereitungen fand letzte Woche das Auftakttreffen in Wien statt. Welche Lektionen hat das Altprojekt gelehrt, gibt es eine geänderte Normenlage und dadurch Änderungen am Fahrzeug (Spoiler: ja), gibt es Lieferschwierigkeiten – etwa bei Chips – die das Projekt verzögern könnten?

Diese und noch viele weitere spannende Fragen werden wir in den kommenden Monaten klären. Aber zunächst fangen wir mal mit der ersten von 30 Rohbauprüfungen an...

 

Bildquelle: www.swu.de, Anlieferung erster Avenio M Ulm